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Heidentum

Die von ihren Benutzern als Schmähwort verstandene Bezeichnung "Heide" leitet sich vom germanischen haithio ab und bedeutet so viel wie "wildgrünendes, unbebautes Land". In jener wildgrünenden Heide fanden die christlichen Missionare einst die letzten naturgläubigen Germanen vor, weshalb der Begriff später zum Inbegriff des "Nichtchristseins" umgemünzt wurde.

Manche Religionskundler setzen den Begriff "Heidentum" heute ganz allgemein mit dem Mehrgötterglaube (Polytheismus) zur Abgrenzung vom Eingottglauben (Monotheismus) gleich. Andere beziehen das Wort unter Berufung auf die germanische Wortwurzel strikt nur auf das germanische Heidentum (asatru, Asentreue).

Da ich der Meinung bin, daß der naturspirtualistische Glaube aller alten Stämme und Völker diese als Erben eines gemeinsamen "alten Glaubens" ausweist, benutze ich diesen Begriff zur Abgrenzung dieses alten Glaubens vom Judentum, Christentum, dem Islam, dem Pantheismus - eben allen Irrlehren, die an einen singularischen Schöpfergott glauben...

Das Christentum (und zuvor das Judentum, vgl. die fünf Bücher Mose) hat sich aus den alten Naturreligionen Verschiedenes herausgepickt und verfälscht, umgedreht und pervertiert (z.B. die Schöpfungsgeschichte auf dem Ida-Feld mit der Weltenesche und Idunas Früchten). Alles, was die Äußerlichkeiten dieser Religionen ausmacht, ist zusammengeklaut oder sinnentstellt worden. Der Heiligenschein, die Auferstehung, die Erscheinungsform des Teufels, Luzifer, die Kreuzigung, die Mutter Maria, die späteren Festtage: all dies ist geklaut, umgedreht, verfälscht... - das Lügendickicht ist beinahe undurchdringlich.


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